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Spülstation an der Bar planen: Aufbau, Anschlüsse, Hygiene

31. Oktober 2026
Spülstation an der Bar planen: Aufbau, Anschlüsse, Hygiene

Eine Spülstation an der Bar planen Sie in fünf Schritten: Gläsermenge in der Spitzenstunde schätzen, den Weg der Gläser von schmutzig nach sauber festlegen, Wasser, Abwasser und Strom klären, ein eigenes Handwaschbecken einplanen und erst dann die Geräte auswählen. Bei Hochzeiten, Schützenfesten und Firmenfeiern entscheidet die Spülstation darüber, ob die Theke flüssig läuft oder ob sich nach der ersten Stunde Gläser stapeln und Gäste warten. Hier steht, worauf es ankommt, was in Deutschland für Veranstaltungen gilt und wie Sie die Kapazität richtig berechnen.

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Kurz gesagt

  • Zu einer Bar-Spülstation gehören ein Ausgussbecken zum Vorspülen, der Gläserspüler, Abtropf- und Abstellflächen für Körbe und ein separates Handwaschbecken.
  • Schmutzige und saubere Gläser dürfen sich nicht kreuzen: Planen Sie eine Richtung, von der Rücknahme über die Maschine bis zum Ausgabeplatz.
  • Das Wasser für die Gläserreinigung muss Trinkwasserqualität haben und über lebensmittelgeeignete Schläuche kommen. Ohne Trinkwasseranschluss ist eine Spülstation auf einem Fest nicht zulässig.
  • Die Spülleistung richtet sich nach der stärksten Stunde des Abends, nicht nach dem Durchschnitt. Planen Sie eine Reserve ein.
  • Sprechen Sie vor dem Event mit der zuständigen Lebensmittelüberwachung, im Kreis Olpe ist das der Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung.

Inhaltsverzeichnis

Was zu einer funktionierenden Spülstation gehört

Eine Spülstation ist mehr als eine Gläserspülmaschine unter dem Tresen. Der Hygieneleitfaden für Getränkeschankanlagen des Deutschen Brauer-Bundes verlangt geeignete Spüleinrichtungen für die Gläserreinigung und zusätzlich ein separates Handwaschbecken in erreichbarer Nähe. Daraus ergibt sich für eine Event-Bar diese Grundausstattung:

  1. Ausguss- und Vorspülbecken: Reste aus Gläsern ausgießen, Strohhalme, Fruchtstücke und Eis entfernen, bevor das Glas in den Korb kommt.
  2. Gläserspüler oder Spülbecken: Bei mehr als einer Handvoll Gästen eine gewerbliche Gläserspülmaschine, bei sehr kleinen Feiern ein Doppelbecken mit Spül- und Klarspülseite.
  3. Abstellfläche für schmutzige Körbe: Hier sammeln sich die zurückgebrachten Gläser, bevor sie gespült werden.
  4. Abtropf- und Abkühlfläche: Gläser kommen heiß aus der Maschine. Sie brauchen einige Minuten, bevor Eis und kalte Getränke hinein dürfen.
  5. Handwaschbecken: Getrennt vom Spülbecken, mit fließendem Wasser, Seife und Einmalhandtüchern.
  6. Stauraum: Ersatzkörbe, Reiniger, Klarspüler, Tücher und Müllbehälter für Strohhalme und Fruchtreste.

Für die Oberflächen gilt: glatt, abriebfest und abwaschbar. So steht es in der BGN-Praxishilfe zur Lebensmittelhygiene in ortsveränderlichen Betriebsstätten, die genau für Stände, Wagen und temporäre Theken geschrieben ist. Edelstahl ist deshalb der Standard. Ein fertiges mobiles Spülmodul aus Edelstahl ist zum Beispiel 50 cm breit und bringt Becken, schwenkbare Armatur, ausziehbare Brause und eine kleine Arbeitsfläche in einem Block mit. Wer die Spüle direkt in die Theke integrieren will, sieht an einer Theke mit integriertem Spülbecken, wie Becken, Kühlung und Arbeitsfläche auf kleinem Raum zusammenspielen.

Der Gläserkreislauf: eine Richtung, von unrein nach rein

Der wichtigste Planungsgrundsatz kommt aus dem gewerblichen Geschirrspülen. Das Praxishandbuch Gewerbliches Geschirrspülen, Kapitel Hygiene fordert, den Spülgutkreislauf in reine und unreine Bereiche zu trennen und Kreuzungen der Transportwege zu vermeiden. Idealerweise nehmen unterschiedliche Personen das schmutzige Spülgut an und das saubere ab.

An einer Event-Bar sieht das so aus:

  1. Rücknahme: Gäste oder Servicekräfte bringen leere Gläser an einen festen Punkt am Rand der Theke, nicht in die Mitte, wo gemixt und gezapft wird.
  2. Vorsortieren: Reste ausgießen, Deko und Strohhalme entsorgen, Gläser kopfüber in den Korb stellen.
  3. Spülen: Korb in die Maschine, Programm starten, der nächste Korb steht schon bereit.
  4. Entnahme und Abkühlen: Auf der anderen Seite der Maschine, mit sauberen Händen.
  5. Zurück an den Ausgabeplatz: Saubere Gläser wandern zu Zapfhahn und Cocktailstation, ohne die Rückgabezone zu kreuzen.

Praktisch heißt das: Die Rückgabe liegt an einem Ende der Theke, die Ausgabe am anderen, die Spülstation dazwischen oder seitlich versetzt. Ein Handwaschbecken direkt am Übergang von der schmutzigen zur sauberen Seite erleichtert es dem Team, die Hände zu waschen, bevor es saubere Gläser anfasst. Ein Hersteller gewerblicher Spültechnik beschreibt in seinem Beitrag zum Spülprozess dieselbe Trennung als Voraussetzung dafür, dass gespültes Geschirr nicht erneut verschmutzt wird.

Wenn die Spülstation weit weg im Backstage-Bereich steht, wird es aufwendig: Jemand muss Körbe hin und her tragen, und zur Spitzenzeit fehlt genau diese Person am Tresen. Bei kleineren Feiern gehört die Spülstation deshalb an die Theke. Bei großen Schützen- oder Stadtfesten mit mehreren Ausgabestellen kann eine zentrale Spülstation sinnvoll sein, dann aber mit festen Laufwegen und einer eigenen Person für den Korbtransport.

Servicekraft bringt den Gläserkorb zur Bar

Kapazität berechnen: Wie viele Gläser pro Stunde?

Der Leitfaden „Gewerbliches Geschirrspülen & Planung“ des VGG nennt die Faktoren, nach denen man eine Spülmaschine auslegt: Menge des Spülguts, Menge pro Zeiteinheit, Art und Vielfalt, geplante Spülzeit, Auslastung und eine Kapazitätsreserve. Für die Bar heißt das: Rechnen Sie mit der stärksten Stunde, also meist der Zeit nach dem Essen oder nach dem Eröffnungstanz, nicht mit dem Durchschnitt über den ganzen Abend.

Die Angaben der Hersteller geben den Rahmen vor. Gewerbliche Gläserspüler arbeiten je nach Modell, Zulauftemperatur und Programm mit Spülzyklen von 60 bis 180 Sekunden. Ein einfaches Gerät mit Korbmaß 40 × 40 cm schafft laut Datenblatt maximal 30 Körbe pro Stunde, leistungsstarke Untertischmodelle kommen auf deutlich mehr. Das sind Laborwerte: Beladen, Entladen und Abkühlen kosten im Betrieb Zeit.

Rechenbeispiel: Hochzeit mit 120 Gästen

SchrittAnnahmeErgebnis
Gäste120
Getränke pro Gast in der Spitzenstunde1,5180 Gläser
Gläser pro Korb (Longdrink, Ihre Gläser selbst zählen)1612 Körbe pro Stunde
Praxisleistung der Maschine (rund die Hälfte des Datenblatts)15 Körbe pro Stundeknapp ausreichend
Reservezweite Maschine oder größerer GläserbestandPuffer für Spitzen

Das Beispiel zeigt, warum die Reserve wichtig ist. Eine Maschine, die auf dem Papier 30 Körbe schafft, läuft an der Grenze, sobald Sektgläser, Weingläser und Cocktailgläser gemischt zurückkommen. Planen Sie deshalb immer zwei Hebel ein:

  • Gläserbestand: Mindestens so viele Gläser, dass eine komplette Spitzenstunde ohne Spülen überbrückt werden kann. Für das Beispiel also rund 180 Gläser im Umlauf plus Bruchreserve.
  • Glasvielfalt reduzieren: Je weniger Glasformen, desto voller und schneller die Körbe. Ein Longdrinkglas für Cocktails und Softdrinks, ein Bierglas, ein Sekt- oder Weinglas reicht bei den meisten Feiern.

Wer auf Glas ganz oder teilweise verzichtet, verschiebt das Problem: Auch Mehrwegbecher für Veranstaltungen müssen gespült oder zentral zurückgegeben werden. Wie Sie Rückgabe und Sortierung organisieren, steht in unserem Beitrag zum Leergut-Handling bei Veranstaltungen.

Anschlüsse: Wasser, Abwasser und Strom

Bevor ein Gerät bestellt oder eine Theke gebaut wird, müssen die Anschlüsse feststehen. Wie viel Infrastruktur ein großes mobiles Spülsystem braucht, zeigt das Geschirrmobil des Abfallwirtschaftsbetriebs München: Trinkwasseranschluss über Wasserhahn mit Gewinde oder Hydrant, Kanalanschluss und Starkstrom mit 380 V und 16 A. Eine Bar-Spülstation ist kleiner, braucht aber dieselben drei Dinge.

AnschlussWas Sie brauchenWorauf Sie achten
TrinkwasserZapfstelle mit Gewinde, Hydrant mit Standrohr oder HausanschlussLebensmittelgeeigneter Schlauch, Absperrhahn, Leitungslänge vor Ort messen
WarmwasserFür das Handwaschbecken, oft über DurchlauferhitzerZusätzlicher Strombedarf
AbwasserKanal, Bodenablauf oder geschlossener SammelbehälterGefälle, Rückfluss ins Trinkwasser ausschließen
StromGläserspüler je nach Modell 230 V oder 400 VEigener Stromkreis, nicht mit Kühlung und Zapfanlage auf einer Sicherung

Beim Strom unterschätzen viele Veranstalter den Bedarf. Ein verbreiteter Untertisch-Gläserspüler hat laut Herstellerdaten 3,2 kW bei 230 V oder 7,9 kW bei 400 V. Zusammen mit Kühltheke, Zapfanlage, Eismaschine und Beleuchtung ist eine normale Schuko-Steckdose schnell überfordert. Wie Sie das gesamte Paket berechnen, erklärt unser Leitfaden zum Strombedarf der mobilen Bar.

Die Stellfläche hängt auch davon ab, wo Fahrzeuge halten und wo die Leitungen liegen. Für Foodtrucks gelten dieselben Fragen nach Untergrund, Anschlüssen und Laufwegen, eine Anleitung, wie Sie einen Foodtruck auf dem Fest richtig aufstellen, lässt sich gut auf die Bar übertragen. Planen Sie außerdem die Zufahrt für die Bar so, dass Theke und Spültechnik nah an die Anschlüsse kommen.

Hygienevorgaben für Veranstaltungen in Deutschland

Für Feste gibt es eine eigene Leitlinie: „Feste sicher feiern“, die Leitlinie zur Guten Hygienepraxis des BZfE. Die wichtigsten Punkte für die Spülstation:

  • Trinkwasserqualität: Das Wasser für die Geschirr- und Gläserreinigung muss Trinkwasserqualität haben.
  • Geeignete Schläuche: Zuleitungen müssen für Lebensmittel zugelassen sein, etwa nach KTW A oder DVGW W 270. Ein Gartenschlauch aus dem Baumarkt erfüllt das in der Regel nicht.
  • Abwasser: Es wird ins öffentliche Netz geleitet oder in geschlossenen Behältern gesammelt. Ein Rückfluss oder Kurzschluss mit der Trinkwasserleitung muss ausgeschlossen sein.
  • Behörde einbinden: Die Leitlinie empfiehlt Veranstaltern, Kontakt mit der Lebensmittelüberwachung aufzunehmen, die zu den Anforderungen berät.

Die BGN-Praxishilfe ergänzt: In ortsveränderlichen Betriebsstätten muss mindestens ein leicht erreichbares Handwaschbecken mit Trinkwasserzufuhr und Möglichkeiten zum hygienischen Waschen und Trocknen der Hände vorhanden sein. Trink- und Abwasserschläuche müssen klar unterscheidbar sein, zum Beispiel durch unterschiedliche Farben. Und laut Brauer-Bund-Leitfaden sollen Böden und Wände im Bereich wasserundurchlässig, leicht zu reinigen und beständig gegen Reinigungsmittel sein. Auf einer Wiese bedeutet das: Bodenplatten oder eine abwischbare Unterlage unter der Spülstation.

Ob für Ihr Fest zusätzlich eine Gestattung oder Anzeige nötig ist und welche Auflagen die Behörde macht, entscheidet die zuständige Stelle vor Ort. Im Kreis Olpe, also für Lennestadt, Attendorn, Finnentrop, Kirchhundem und Olpe, ist das der Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Olpe in der Westfälischen Straße 75 in Olpe. Für Meschede, Schmallenberg oder Winterberg wenden Sie sich an die Lebensmittelüberwachung des Hochsauerlandkreises, für Siegen an den Kreis Siegen-Wittgenstein. Rufen Sie früh an, nicht in der Woche vor dem Fest.

Wer zusätzlich Bier zapft, muss auch die Schankanlage sauber halten. Die Fristen und die Dokumentation dazu finden Sie in unserem Beitrag Schankanlage reinigen für Events.

Mobile Bar ohne festen Wasseranschluss

Hier gibt es eine klare Grenze: Ist bei der Veranstaltung kein Trinkwasseranschluss vorhanden, sieht die BZfE-Leitlinie nur Einweggeschirr oder Mehrweggeschirr zur einmaligen Nutzung vor. Eine Spülstation ist dann nicht zulässig. Ein Eimer mit Spülwasser hinter der Theke ist keine Lösung.

Für Feste auf der Wiese, im Wald oder auf dem Hof ohne Leitung haben Sie drei Wege:

  1. Wasser hinführen: Hydrant mit Standrohr vom Wasserversorger oder eine lange, lebensmittelgeeignete Leitung vom nächsten Gebäude. Klären Sie Genehmigung und Kosten mit dem örtlichen Versorger.
  2. Gläser extern spülen: Mehrweggläser werden nur einmal ausgegeben, gesammelt und nach dem Fest in einer Spülküche mit Anschluss gereinigt. Dann brauchen Sie einen großen Gläserbestand, aber keine Spülstation vor Ort.
  3. Einweg oder Mehrwegbecher mit Rücknahmesystem: Becher werden zentral gesammelt und vom Anbieter gespült.

Für das Handwaschbecken gilt das Gleiche: Ohne Trinkwasser keine hygienische Händereinigung. Mobile Handwaschstationen mit Frischwassertank und Auffangbehälter sind deshalb oft die erste Anschaffung, auch wenn die Gläser extern gespült werden. Wie Sie außerdem Trinkwasser für Gäste bereitstellen, steht in unserem Beitrag zur Wasserstation auf dem Event.

Platzbedarf und Anordnung an der Theke

Wie viel Platz eine Spülstation braucht, ergibt sich aus den Modulen. Als grobe Orientierung für eine Event-Theke:

  • Gläserspüler: Untertischgeräte mit Korbmaß 40 × 40 cm sind etwa 46 cm breit und 64 cm tief. Davor brauchen Sie Platz, um die Tür vollständig zu öffnen und den Korb herauszuziehen.
  • Spül- oder Ausgussmodul: rund 50 cm, wie beim oben genannten Edelstahlmodul.
  • Abstellfläche schmutzig: mindestens ein Korb breit, besser zwei.
  • Abstellfläche sauber: ebenfalls zwei Körbe, damit Gläser abkühlen können.
  • Handwaschbecken: separat, nicht über der Gläserspülmaschine.

Zusammen kommen Sie schnell auf zwei Meter Thekenlänge nur für das Spülen. Bei einer kurzen Theke ist es deshalb oft besser, die Spülstation als eigenen Block rechtwinklig hinter oder neben die Theke zu stellen. Wichtig ist, dass die Person an der Maschine nicht im Laufweg der Barkeeper steht. Vergessen Sie auch das Lager nicht: Kisten mit Ersatzgläsern, Reiniger und Leergut brauchen eigene Fläche, wie in unserem Ratgeber zum Platzbedarf fürs Getränkelager beschrieben.

Checkliste: Spülstation Schritt für Schritt planen

  1. Gästezahl, Getränkeangebot und Spitzenzeiten festlegen.
  2. Gläser pro Stunde in der Spitzenzeit schätzen und Glasformen begrenzen.
  3. Prüfen, ob vor Ort ein Trinkwasseranschluss vorhanden ist. Wenn nicht: externes Spülen oder Einweg einplanen.
  4. Abwasserweg klären: Kanal, Ablauf oder geschlossener Behälter.
  5. Strombedarf aller Geräte addieren und getrennte Stromkreise vorsehen.
  6. Gläserkreislauf auf dem Lageplan einzeichnen: Rückgabe, Spülen, Ausgabe in einer Richtung.
  7. Handwaschbecken am Übergang von schmutzig zu sauber einplanen.
  8. Geräte auswählen, erst dann die Theke bauen oder mieten.
  9. Lebensmittelüberwachung kontaktieren und Auflagen klären.
  10. Zuständigkeiten festlegen: Wer nimmt schmutzige Gläser an, wer entnimmt saubere?
  11. Ausreichend Aufbauzeit für die mobile Bar einplanen, inklusive Probelauf der Maschine.

Unser Blick auf Spülstationen bei Events

Aus unserer Arbeit an Theken bei Hochzeiten, Schützenfesten und Firmenfeiern im Sauerland wissen wir: Die Spülstation wird bei der Planung oft zuletzt gedacht, obwohl sie den Takt der ganzen Bar bestimmt. Eine schöne Theke nützt wenig, wenn nach einer Stunde keine sauberen Gläser mehr da sind.

Deshalb klären wir bei der Beratung früh, welche Anschlüsse es an der Location gibt, wie viele Gäste kommen und wann der Ansturm zu erwarten ist. Erst danach entscheiden wir, wie Theke, Zapfanlage, Cocktailbar und Spülbereich zueinander stehen. Unsere eingespielte Mannschaft kennt die Aufgaben an der Theke, und genau das ist der Punkt: Wenn jeder weiß, wer abräumt, wer spült und wer ausschenkt, kreuzen sich die Wege nicht.

Unser Rat an Veranstalter: Gehen Sie mit dem Lageplan vorher die Wege ab, die ein schmutziges Glas nimmt. Wenn dieser Weg durch die Cocktailstation oder an der Zapfanlage vorbei führt, ist das Layout noch nicht fertig.

— Mustafa

Theke, Personal und Spülbereich aus einer Hand

Wenn Sie sich um Anschlüsse, Gläserkreislauf und Personal nicht selbst kümmern wollen, übernehmen wir das für Sie. Frankies Eventservice bietet Thekenservice mit eigener Mannschaft, Getränkeservice mit Zapfanlage und Servicepersonal für Feiern im Sauerland und in Südwestfalen, von der Planung bis zum Abbau.

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Für Cocktails an unserer Bambustheke gibt es feste Pakete: 50 Cocktails für 425 €, 100 Cocktails für 800 €, 150 Cocktails für 1.125 € und 200 Cocktails für 1.400 €. Alle Pakete finden Sie auf der Seite zur mobilen Cocktailbar. Thekenservice, Zapfanlage und weitere Ausstattung kalkulieren wir individuell, eine Übersicht steht auf unserer Serviceseite. Für Hochzeiten finden Sie Details zum Thekenservice für Hochzeiten, für Vereine zum Getränkeservice beim Schützenfest.

Häufige Fragen

Brauche ich bei einer privaten Feier überhaupt eine Spülstation?

Bei einer kleinen Feier zu Hause reicht oft die eigene Küche. Sobald Sie aber über mehrere Stunden mit Glas ausschenken und nicht genug Gläser für den ganzen Abend haben, brauchen Sie eine Möglichkeit, zwischendurch zu spülen. Dann gilt dasselbe Prinzip: Trinkwasser, getrennte Wege für schmutzige und saubere Gläser und ein Platz zum Händewaschen.

Reicht ein normales Spülbecken statt einer Gläserspülmaschine?

Für wenige Gläser pro Stunde kann ein Doppelbecken reichen, wenn Sie heiß spülen und klar nachspülen. Bei mehr als einigen Dutzend Gästen wird Handspülen zum Engpass und die Hygiene schwerer zu sichern. Eine gewerbliche Gläserspülmaschine mit kurzen Programmen ist dann die verlässlichere Wahl.

Darf ich einen Gartenschlauch für den Wasseranschluss nutzen?

Die BZfE-Leitlinie verlangt für Veranstaltungen Schläuche, die für Trinkwasser zugelassen sind, etwa nach KTW A oder DVGW W 270. Ein üblicher Gartenschlauch erfüllt das in der Regel nicht. Kennzeichnen Sie Trink- und Abwasserschläuche außerdem farblich, damit nichts verwechselt wird.

Wie viele Gläser brauche ich als Reserve?

Rechnen Sie so, dass Sie eine komplette Spitzenstunde ohne Spülen überstehen, und legen Sie etwas für Bruch obendrauf. Bei 120 Gästen und 1,5 Getränken pro Gast in der stärksten Stunde sind das rund 180 Gläser im Umlauf. Weniger Glasformen machen die Rechnung einfacher.

Wen frage ich nach den Auflagen für mein Fest?

Zuständig ist die Lebensmittelüberwachung des Kreises oder der kreisfreien Stadt, in der das Fest stattfindet. Im Kreis Olpe ist das der Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung in Olpe. Melden Sie sich früh, die Behörde berät auch zu Spülstation und Handwaschbecken.

Quellen

Empfehlungen