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Platzbedarf fürs Getränkelager bei Events richtig planen

19. Oktober 2026
Platzbedarf fürs Getränkelager bei Events richtig planen

Für eine Feier mit 150 Gästen brauchen Sie als Getränkelager meist nur 3 bis 5 Quadratmeter. Das reicht aber nur, wenn Sie Vollgut und Leergut trennen, sicher stapeln und einen Gang zum Arbeiten frei lassen. Die Rechnung ist einfach: Erst kommt die Getränkemenge, daraus folgt die Kistenzahl und daraus die Fläche. Dazu kommen Kühlung, Fässer, CO2-Flaschen und bei einer Cocktailbar Eis, Gläser und Zutaten. Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den Platz für Hochzeit, Schützenfest oder Firmenfeier ermitteln, und auch, wie viel Raum die Bar selbst braucht.

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TL;DR

  • Menge zuerst: Rechnen Sie bei einer Feier von 4 bis 6 Stunden mit 1,5 bis 2 Litern pro Gast und legen Sie 5 bis 20 % Reserve obendrauf.
  • Kiste als Maßeinheit: Ein Standardkasten mit 20 × 0,5 l hat rund 40 × 30 cm Grundfläche, fasst 10 Liter und wiegt voll knapp 20 kg.
  • Fläche verdoppeln: Leergut braucht genauso viel Platz wie Vollgut und muss getrennt stehen. Planen Sie also zwei Zonen plus einen Arbeitsgang.
  • Nicht zu hoch stapeln: Stapel aus 5 Kisten (etwa 1,45 m) sind eine gute Obergrenze. Fässer kommen höchstens zwei Lagen hoch, CO2-Flaschen werden immer gegen Umfallen gesichert.
  • Bar mitdenken: Hinter der Theke brauchen Sie Platz für Kühlung, Spüle, Eis und Nachschub, sonst laufen die Barkeeper ständig ins Lager.

Inhaltsverzeichnis

Von der Gästezahl zur Kistenzahl

Der Platzbedarf eines Getränkelagers hängt nicht an der Raumgröße, sondern an der Getränkemenge. Bevor Sie Flächen messen, brauchen Sie eine belastbare Zahl.

Als Grundwert für eine Veranstaltung von 4 bis 6 Stunden gelten 1,5 bis 2 Liter Getränke pro Person. Bei Hitze, langen Feiern und vollen Tanzflächen liegt der Wert höher. Etwa 45 bis 50 % der Menge sollten alkoholfrei sein. Eine zweite Faustformel aus derselben Quelle: Stunden plus eins ergibt die Zahl der Getränke pro Gast. Dazu kommen 5 bis 20 % Reserve für unerwarteten Mehrverbrauch.

Für die Lagerplanung rechnen Sie die Liter in Kisten um. Ein Kasten mit 20 Flaschen à 0,5 l enthält 10 Liter. Das ist die Einheit, mit der Sie am einfachsten planen. Auch Wasser in 0,7-l-Flaschen oder Limonade in 0,33-l-Flaschen kommen in Kästen ähnlicher Größe. Für die Fläche rechnet man deshalb mit dem Kasten als Grundeinheit, nicht mit der einzelnen Flasche.

Wenn Sie Mengen und Budget genauer aufschlüsseln wollen, etwa nach Bier, Wein, Softdrinks und Cocktails, helfen Ihnen unser Getränkeplan für die Hochzeit und die Anleitung, wie Sie Getränke für die Firmenfeier richtig berechnen.

Was eine Getränkekiste an Platz braucht

Deutsche Getränkekästen sind weitgehend genormt. Das erleichtert die Planung, denn Sie können mit festen Werten rechnen. Ein Mineralbrunnen nennt in seiner Übersicht zu Maßen, Gewichten und Einheiten folgende Werte:

KennwertKasten 20 × 0,5 l Glas
Grundflächeca. 400 × 300 mm (0,12 m²)
Höheca. 260 bis 300 mm
Gewicht vollca. 19 bis 20 kg
Gewicht leer (Kasten + Flaschen)ca. 9 kg
Auf der Europalette40 Kästen in 5 Lagen zu 8 Kästen
Stapelhöhe auf der Paletteca. 1.555 mm

Daraus lassen sich zwei handliche Werte ableiten. Erstens: 8 Kästen pro Lage belegen rund 1 m², eine volle Palette mit 40 Kästen passt also auf etwa einen Quadratmeter. Zweitens: Ein Kasten belegt 0,12 m², ein Stapel aus fünf Kästen bleibt bei rund 1,45 m Höhe.

Das Leergewicht wird oft übersehen. Ein leerer Kasten mit Flaschen wiegt immer noch rund 9 kg. Leergut ist also kein leichtes Nebenprodukt, sondern belegt dieselbe Fläche und braucht denselben stabilen Untergrund wie das Vollgut.

Rechenbeispiel: Lagerfläche für 150 Gäste

Nehmen wir eine typische Hochzeit oder ein Sommerfest im Sauerland mit 150 Gästen und sechs Stunden Feier. So kommen Sie zur Fläche:

  1. Menge bestimmen: 150 Gäste × 2 Liter = 300 Liter.
  2. Reserve addieren: 10 % Puffer ergibt 330 Liter.
  3. In Kästen umrechnen: 330 Liter ÷ 10 Liter = 33 Kästen (als Kasten-Äquivalent).
  4. Stapel bilden: Bei fünf Kästen pro Stapel sind das 7 Stapel.
  5. Fläche Vollgut: 7 × 0,12 m² = 0,84 m².
  6. Fläche Leergut: Noch einmal rund 0,84 m², weil am Ende jeder Kasten leer zurückkommt.
  7. Arbeitsgang: Bei einem Lager von etwa 2 m Länge und einem angenommenen Gang von 1 m Breite kommen rund 2 m² dazu.

Ergebnis: Das reine Kastenlager braucht knapp 4 m². Mit Kühlgeräten, Fässern und Bar-Nachschub landen Sie realistisch bei 5 bis 8 m².

Warum Leergut doppelten Platz kostet

Rein rechnerisch bleibt die Zahl der Kästen über den Abend gleich: Was voll hinausgeht, kommt leer zurück. Trotzdem brauchen Sie zwei Zonen. Die Trennung von Voll- und Leergut ist eine Frage von Hygiene und Arbeitssicherheit, wie die VBG zur Gestaltung von Lagerräumen betont. Wer Leergut zwischen das Vollgut schiebt, greift im Stress zur falschen Kiste, und gemischte Stapel kippen leichter. Am Anfang ist die Leergutzone fast leer, am Ende ist sie voll. Sie muss deshalb von Beginn an in voller Größe frei bleiben.

Wie Sie Leergut sortieren, zurückgeben und abrechnen, lesen Sie in unserem Beitrag zum Leergut-Handling bei Veranstaltungen.

Richtwerte nach Gästezahl

Die Tabelle rechnet mit 2 Litern pro Gast, 10 % Reserve und Stapeln zu fünf Kästen. Die Werte beschreiben nur die Kästen, ohne Gang und ohne Kühlung.

GästeLiter inkl. ReserveKästenFläche VollgutFläche Voll- + Leergut
50110 l11ca. 0,4 m²ca. 0,8 m²
100220 l22ca. 0,6 m²ca. 1,2 m²
150330 l33ca. 0,9 m²ca. 1,7 m²
200440 l44ca. 1,1 m²ca. 2,2 m²
300660 l66ca. 1,7 m²ca. 3,4 m²

Bei Schützenfesten, Dorffesten und anderen großen Festen rechnet man anders: Dort wird viel über die Zapfanlage ausgeschenkt und es wird während der Veranstaltung nachgeliefert. Dann bestimmt nicht der Gesamtbedarf die Lagerfläche, sondern der Bestand zwischen zwei Lieferungen. Wie Sie den Nachschub zuverlässig organisieren, zeigt unser Beitrag zur Getränkenachbestellung beim Event.

Was außer Kisten ins Lager gehört

Die Kästen sind nur ein Teil der Fläche. Genauso viel Platz brauchen oft die Dinge, an die man beim ersten Überschlag nicht denkt.

Bierfässer: Ein 50-Liter-Fass ersetzt rein mengenmäßig fünf Bierkästen und erzeugt kein Flaschenleergut. Das spart Kisten, aber die Fässer müssen gekühlt werden und sicher stehen. Für das Gastgewerbe empfiehlt die BGN in ihrer Arbeitssicherheitsinformation zum Gastgewerbe, Fässer nur zwei Lagen hoch zu lagern und Getränke so abzustellen, dass sie nicht umfallen.

CO2-Flaschen: Sie gehören an eine Wand oder in eine Halterung, gegen Umfallen gesichert und niemals in den Verkehrsweg. Das steht in derselben BGN-Information. Planen Sie dafür einen festen Platz nah an der Zapfanlage ein.

Schankanlage und Zubehör: Für Getränkeschankanlagen gilt die DGUV Regel 110-007. Sie umfasst ausdrücklich auch die Aufstellungsräume und die Räume, in denen die angeschlossenen Getränkebehälter lagern. Wer selbst zapft, sollte sie kennen. Ein Dienstleister mit eigener Zapfanlage kümmert sich in der Regel darum.

Kühlung: Kühlschränke, Getränkekühler oder ein Kühlanhänger brauchen Stellfläche und meist auch Abstand zur Wand für die Abluft. Dazu kommt ein Stromanschluss. Klären Sie früh, wo die Steckdose ist und ob sie die Last trägt.

Eis: Bei einer Cocktailbar ist Eis der heimliche Platzfresser. Gefriertruhen oder Eisbehälter brauchen Fläche in der Nähe der Bar, nicht am anderen Ende des Geländes.

Gläser und Verbrauchsmaterial: Gläserkisten, Strohhalme, Servietten, Früchte, Sirupe und Säfte für Cocktails kommen in eigene Kisten oder Regale. Stellen Sie sauberes und benutztes Glas getrennt ab, genau wie beim Leergut.

Alkoholfreies in großen Mengen: Wenn knapp die Hälfte der Menge alkoholfrei ist, stehen besonders viele Wasser- und Saftkästen im Lager. Diese Kästen sollten ganz vorn stehen, weil sie am häufigsten gebraucht werden.

Was außer Kisten ins Lager gehört — overview diagram

Wie viel Platz die Bar selbst braucht

Beim Thema Platzbedarf an der Bar geht es um zwei Flächen: die Theke für die Gäste und den Arbeitsbereich dahinter. Der zweite wird fast immer zu knapp geplant.

Hinter der Theke müssen die Barkeeper aneinander vorbeikommen, sich bücken und Kisten abstellen können. Dort stehen Kühlung, Eisbehälter, Spülmöglichkeit, Gläser und ein kleiner Tagesvorrat. Je mehr von diesem Vorrat direkt an der Bar steht, desto seltener muss jemand ins Lager. Das Hauptlager sollte deshalb nah an der Rückseite der Bar liegen, mit kurzem und ebenem Weg ohne Stufen, auf dem eine Sackkarre fährt.

Vor der Theke brauchen die Gäste Platz zum Warten, ohne den Laufweg zur Tanzfläche oder zum Buffet zu blockieren. Gerade bei Cocktails, die länger in der Zubereitung dauern als ein frisch gezapftes Bier, bildet sich schnell eine Schlange.

Zeichnen Sie einen einfachen Lageplan mit allen Stationen, also Bar, Lager, Buffet, Bühne und DJ. Wie Sie den Platz für das DJ-Pult und die Technik ermitteln, steht in diesem Leitfaden zu Platzbedarf, Maßen und Layout beim DJ-Aufbau. Wer Bar und Musik zusammen plant, vermeidet, dass Lautsprecher, Kabelwege und Getränkenachschub sich in die Quere kommen.

Dazu kommt die Anlieferung. Ein Getränkelager, das nur mit Tragen über 50 Meter Rasen erreichbar ist, kostet beim Aufbau und Abbau viel Kraft und Zeit. Was Sie bei Zufahrt, Untergrund und Parkfläche prüfen sollten, haben wir in der Checkliste zur Fahrzeugzufahrt für die Bar zusammengefasst.

Sicher stapeln: Abstände, Licht und Boden

Ein Getränkelager ist schwer. 33 volle Kästen wiegen zusammen rund 650 kg, eine volle Palette mit 40 Kästen fast 800 kg. Deshalb gelten ein paar Regeln, die auch bei einem Lager für nur einen Abend sinnvoll sind.

Stapelhöhe: Die DGUV Information 208-061 zu Lagereinrichtungen und Ladungsträgern nennt ein Schlankheitsverhältnis von höchstens 6:1, also Höhe zur Schmalseite der Grundfläche. Bei einem Kasten mit 30 cm Schmalseite ergibt das rechnerisch höchstens 1,80 m für eine einzelne Säule. Leere Stapel sind leichter und deshalb instabiler, sie brauchen mehr Sicherung als volle. Bleiben Sie bei fünf Kästen pro Stapel, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Ergonomie: Ständiges Heben von Kisten mit bis zu 20 kg über Schulterhöhe belastet Rücken und Schultern. Die BGN empfiehlt für ergonomische Arbeitsplätze im Getränkebereich, dass solche Handgriffe etwa 10 bis 15 cm unter Ellenbogenhöhe stattfinden. Auch deshalb sind niedrigere Stapel praktischer: Die oberste Kiste liegt dann in Brusthöhe statt über dem Kopf.

Abstände und Tragfähigkeit: Die VBG nennt für Lagerräume einen Mindestabstand von 0,50 m zu Wandvorsprüngen und benachbarten Regalen, sofern keine besonderen Schutzeinrichtungen vorhanden sind. Der Untergrund muss das Gewicht tragen, und Regale müssen auf ihre Tragfähigkeit geprüft sein. Ein Bierzeltboden aus Holzplatten oder ein Garagenregal aus dem Baumarkt ist nicht automatisch für mehrere hundert Kilo gemacht.

Licht: In Lagerräumen, in denen man etwas sucht, verlangt die VBG mindestens 100 Lux, wo gelesen wird, etwa beim Kommissionieren, mindestens 200 Lux. Für Ihr Fest heißt das: Ein abendliches Lager im Zelt oder in der Scheune braucht eine eigene Lampe. Mit der Handy-Taschenlampe findet um Mitternacht niemand die richtige Kiste.

Fünf Regeln für ein sicheres Getränkelager

Boden: Rutschhemmend und leicht zu reinigen sollte der Boden sein. Verschüttete Limonade auf Fliesen oder nasses Gras vor dem Kühlwagen sind typische Stolperfallen. Eine Gummimatte oder Bodenplatte vor dem Lager hilft schon viel.

Typische Lagerorte und ihre Tücken

Bei Feiern im Sauerland steht das Getränkelager selten in einem echten Lagerraum. Meist wird improvisiert:

  • Garage oder Scheune am Festplatz: viel Platz, oft aber schlechtes Licht, unebener Boden und lange Wege zur Bar.
  • Nebenraum einer Schützenhalle oder Eventlocation: praktisch, aber häufig kleiner als gedacht und mit Stufen oder engen Türen. Messen Sie die Türbreite, bevor eine Palette davor steht.
  • Abgetrennter Bereich im Zelt: kurze Wege, aber im Sommer heiß. Ohne Kühlung werden Getränke dort schnell warm.
  • Kühlanhänger oder Kühlfahrzeug: hält alles kalt und ist gleichzeitig Lager, braucht aber eine ebene, befahrbare Stellfläche, Strom und einen sicheren Ein- und Ausstieg.

Egal, welcher Ort es wird: Besichtigen Sie ihn vorher mit Zollstock und Lageplan, und klären Sie mit der Location, wann Sie anliefern und abholen dürfen.

Unser Blick aufs Getränkelager

Wenn wir eine Veranstaltung im Sauerland vorbereiten, fragen Gastgeber zuerst nach Cocktails, Bier und Personal. Das Lager kommt fast nie zur Sprache. Dabei entscheidet es mit darüber, ob die Theke den ganzen Abend läuft. Steht der Nachschub zu weit weg, zu hoch gestapelt oder zwischen leeren Kisten, merken das die Gäste an der Wartezeit, lange bevor jemand den Grund erkennt.

Wir planen das Lager deshalb gleich mit, so wie wir die ganze Veranstaltung begleiten: von der ersten Beratung bis zum Abbau. Dabei hilft uns, dass wir die Region kennen. Viele Schützenhallen, Dorfgemeinschaftshäuser und Festplätze im Kreis Olpe und darüber hinaus haben ihre eigenen Eigenheiten, von engen Türen bis zu weiten Wegen über den Rasen. Unsere eingespielte Mannschaft weiß, wo Vollgut, Leergut und Bar-Nachschub hingehören, damit niemand suchen muss.

Unser Rat an alle, die selbst planen: Rechnen Sie die Fläche fürs Leergut von Anfang an mit ein und stellen Sie das Lager so nah wie möglich an die Rückseite der Bar. Diese beiden Punkte machen den größten Unterschied. Und wenn Ihre Feier besondere Wünsche hat, passen wir die Planung daran an, statt ein Schema durchzuziehen.

— Mustafa

Getränkeservice mit Lagerplanung aus einer Hand

Sie möchten sich nicht selbst um Kistenzahl, Kühlung und Leergut kümmern? Frankies Eventservice übernimmt den kompletten Getränkeservice mit Zapfanlage, Servicepersonal und mobiler Cocktailbar, auf Wunsch mit Thekenservice durch unsere eigene Mannschaft. Für die Cocktailbar mit Bambustheke gibt es feste Pakete: 50 Cocktails für 425 €, 100 Cocktails für 800 €, 150 Cocktails für 1.125 € und 200 Cocktails für 1.400 €. Alle Pakete finden Sie auf unserer Seite zur mobilen Cocktailbar. Für Feiern in Lennestadt, Olpe, Attendorn und Umgebung erfahren Sie mehr über unseren Eventservice im Kreis Olpe. Ob Sie selbst ausschenken oder lieber buchen sollten, hilft Ihnen unser Vergleich Selbst ausschenken oder Catering zu entscheiden.

Häufige Fragen zum Getränkelager

Wie groß ist eine Getränkekiste?

Der gängige Kasten für 20 Flaschen à 0,5 l hat eine Grundfläche von etwa 40 × 30 cm und ist 26 bis 30 cm hoch. Auf einer Europalette stehen 8 solcher Kästen pro Lage. Für die Planung können Sie mit 0,12 m² pro Kasten rechnen.

Wie schwer ist eine volle Getränkekiste?

Ein voller Kasten mit 20 Glasflaschen à 0,5 l wiegt etwa 19 bis 20 kg. Leer, also Kasten mit leeren Flaschen, sind es immer noch rund 9 kg. Deshalb sollten Sie auch das Leergut nicht über Schulterhöhe stapeln.

Wie viele Getränke braucht man pro Person?

Für eine Feier von 4 bis 6 Stunden gelten 1,5 bis 2 Liter pro Gast als guter Ausgangswert, bei Hitze oder viel Tanz mehr. Eine einfache Faustformel lautet: Stunden plus eins ergibt die Zahl der Getränke pro Gast. Planen Sie zusätzlich 5 bis 20 % Reserve ein.

Wie viel Lagerfläche brauche ich für 100 Gäste?

Bei 2 Litern pro Gast und 10 % Reserve kommen Sie auf etwa 22 Kästen. Gestapelt zu fünf Stück brauchen sie rund 0,6 m², mit getrennter Leergutzone etwa 1,2 m². Mit Gang, Kühlung und Bar-Nachschub sollten Sie 3 bis 5 m² einplanen.

Wie hoch darf ich Getränkekisten stapeln?

Nach dem Schlankheitsverhältnis von 6:1 ergibt sich für eine einzelne Kastensäule rechnerisch eine Obergrenze von rund 1,80 m. In der Praxis sind fünf Kästen, also etwa 1,45 m, sicherer und rückenfreundlicher. Fässer sollten höchstens zwei Lagen hoch stehen.

Quellen

Empfehlungen