Wer ein Dorffest organisieren will, braucht vor allem eines: einen klaren Zeitplan mit den richtigen Behörden im Blick. Vereinbaren Sie zuerst einen Termin beim Ordnungsamt oder dem einheitlichen Ansprechpartner Ihrer Kommune. Melden Sie parallel die Musiknutzung bei der GEMA an, auch wenn der Eintritt frei ist. Schließen Sie eine Veranstalterhaftpflicht ab und skizzieren Sie ein Sicherheitskonzept mit Fluchtwegen und Sanitätsdienst.
Diese vier Schritte gehören auf Ihre Liste für die ersten zwei Wochen:
- Ordnungsamt kontaktieren und Anmeldeformular anfordern
- GEMA-Meldung im Onlineportal vorbereiten
- Angebote für Veranstalterhaftpflicht einholen
- Groben Sicherheits- und Zeitplan skizzieren
Profi-Tipp: Rechnen Sie mit Bearbeitungszeiten von 6 bis 12 Wochen bei den Behörden. Wer erst vier Wochen vorher anfragt, riskiert eine Absage aus reinen Zeitgründen, nicht wegen fehlender Eignung des Vorhabens.
Wichtige Erkenntnisse
Ein Dorffest gelingt, wenn Genehmigung, GEMA-Meldung, Sicherheitskonzept und Versicherung mit ausreichend Vorlauf parallel organisiert werden.
| Thema | Details |
|---|---|
| Anmeldefristen einhalten | Rechnen Sie mit 6 Wochen Standardbearbeitung, bei größeren Festen bis zu 12 Wochen. |
| GEMA nicht vergessen | Musiknutzung ist auch bei kostenfreiem Eintritt meist vergütungspflichtig und muss vorab gemeldet werden. |
| Sicherheitskonzept früh einreichen | Fluchtwege, Feuerwehrzufahrt und Sanitätsdienst gehören in ein schriftliches Konzept vor der Genehmigung. |
| Straßennutzung separat beantragen | Sondernutzung und verkehrsrechtliche Anordnung brauchen eigene Anträge mit langem Vorlauf. |
| Getränkeservice auslagern | Frankies Eventservice übernimmt Zapfanlage, Thekenpersonal und mobile Cocktailbar und entlastet das Organisationsteam. |
Inhaltsverzeichnis
- Genehmigungen für die Dorffest-Planung: Behörden, Formulare, Fristen
- Musik & GEMA: Anmeldung, Preisrechner und Ausnahmen
- Sicherheit & Brandschutz: Was Behörden konkret verlangen
- Versicherung & Haftung: Wer zahlt, wenn etwas passiert?
- Organisationsteam & Zeitplan für Ihre Dorffest-Planung
- Infrastruktur & Logistik: Strom, Toiletten und Müllkonzept
- Programm & Unterhaltung: Musik, Kinder und Vereinsleben
- Werbung, Anwohnerinfo und Ticketing für Ihre Dorfparty
- Frankies Eventservice: Getränke und Theke aus einer Hand
- Sondernutzung, Straßensperrung und Verkehrsrecht beim Dorffest
- Alkoholausschank und Lebensmittelsicherheit richtig regeln
- Umwelt- und Naturschutzauflagen beim Dorffest beachten
- Barrierefreiheit beim Dorffest von Anfang an mitdenken
- Offizielle Stellen & Checklisten für Ihr Dorffest
- Was bei der Dorffest-Organisation wirklich zählt
- Getränkeservice für Ihr Dorffest ohne eigenes Thekenteam
- Quellen
- FAQ
Genehmigungen für die Dorffest-Planung: Behörden, Formulare, Fristen
Ob Ihr Fest genehmigungspflichtig ist, hängt zuerst von einer Frage ab: öffentlich oder privat? Ein Dorffest mit offenem Zugang, Werbung und Bewirtung zählt fast immer als öffentliche Veranstaltung. Dann greift die kommunale Anzeigepflicht, unabhängig davon, ob ein Verein oder eine lose Nachbarschaftsgruppe einlädt.
Zentrale Anlaufstelle ist meist das Ordnungsamt, in manchen Kommunen der einheitliche Ansprechpartner, der Anträge an Fachämter weiterleitet, etwa bei Straßensperrungen oder Marktfestsetzungen. So gehen Sie vor:
- Klären Sie, ob Ihr Fest als Sondernutzung öffentlichen Raums oder als Versammlungsstätte gilt.
- Fordern Sie das Anmeldeformular beim Ordnungsamt an.
- Reichen Sie die Anzeige mindestens sechs Wochen vor dem Termin ein, bei größeren Festen besser zwölf.
- Legen Sie die geforderten Unterlagen bei.
Typischerweise verlangt werden:
- Lageplan im Maßstab mit allen Aufbauten
- Ausstellerverzeichnis bei Ständen
- Versicherungsnachweis
- Streckenplan, falls ein Umzug stattfindet
Musik & GEMA: Anmeldung, Preisrechner und Ausnahmen
Musik auf einem öffentlichen Dorffest ist so gut wie immer vergütungspflichtig, auch wenn niemand Eintritt zahlt. Das überrascht viele Vereine, die annehmen, ein kostenfreies Fest sei automatisch gebührenfrei. Die GEMA sieht das anders: Sobald geschützte Musik öffentlich läuft, live oder vom Band, entsteht eine Meldepflicht.
Nutzen Sie das GEMA-Onlineportal. Dort finden Sie einen Preisrechner, tragen die Branche und die erwartete Besucherzahl ein und erhalten eine Setlist-Vorlage für Live-Acts.
- Anmeldung idealerweise vier Wochen vor dem Fest
- Setlist bei Live-Musik im Vorfeld einreichen
- Branchenzuordnung „Vereinsfest“ oder „Dorffest“ wählen
Profi-Tipp: Manche Bundesländer wie Bayern, Hessen, Niedersachsen und Thüringen übernehmen GEMA-Kosten für ehrenamtliche Vereine bei bis zu vier Veranstaltungen im Jahr. Fragen Sie bei Ihrer Kommune nach, bevor Sie zahlen.
Sicherheit & Brandschutz: Was Behörden konkret verlangen
Ein Sicherheitskonzept ist bei größeren Dorffesten keine Kür, sondern die Grundlage jeder Genehmigung. Behörden erwarten von Veranstaltern ein durchdachtes Konzept, nicht nur eine formlose Anzeige. Die Verkehrssicherungspflicht liegt dabei beim Veranstalter, nicht bei der Gemeinde.
Folgende Bausteine gehören in jedes Konzept:
- Ausgewiesene Fluchtwege mit Mindestbreiten
- Freie Feuerwehrzufahrt, auch bei Standaufbauten
- Sanitätsdienst ab einer gewissen Besucherzahl
- Brandschutzmaßnahmen bei Grill- und Feuerstellen
- Dokumentation der eingesetzten Kräfte
Profi-Tipp: Reichen Sie Ihr Brandschutzkonzept proaktiv ein, statt nur auf Nachfrage zu reagieren. Genehmigungsbehörden werten das als Zeichen ernsthafter Vorbereitung und bearbeiten den Antrag oft schneller.
Versicherung & Haftung: Wer zahlt, wenn etwas passiert?
Eine Veranstalterhaftpflicht ist die Basis, auf der jedes Dorffest steht. Sie deckt Schäden ab, die Dritten während der Veranstaltung entstehen, etwa ein umgestoßener Bierstand oder ein Sturz auf nasser Tanzfläche. Ergänzend lohnt sich eine Unfallversicherung für Helfer, die nicht automatisch über den Verein abgesichert sind, sowie in manchen Fällen eine Rücktrittsversicherung bei Schlechtwetterrisiko.
Wichtig ist die Haftungsfrage, wenn ein Ortsbeirat oder die Gemeinde formal als Veranstalter auftritt. Dann verschiebt sich der Versicherungsschutz, und Sie sollten das vertraglich klären, bevor die ersten Zusagen an Dienstleister gehen.
- Veranstalterhaftpflicht mit ausreichender Deckungssumme abschließen
- Unfallversicherung für ehrenamtliche Helfer prüfen
- Verträge mit Dienstleistern auf Leistungsumfang und Haftungsbegrenzung durchsehen
- Klären, wer im Schadensfall als Veranstalter gilt
Organisationsteam & Zeitplan für Ihre Dorffest-Planung
Ein Dorffest scheitert selten am Budget, sondern an unklaren Zuständigkeiten. Verteilen Sie früh feste Rollen, dann läuft die Dorffest-Planung deutlich ruhiger.
- Koordinator für Behördenkontakte und Genehmigungen
- Verantwortlicher für Technik, Strom und Aufbau
- Zuständiger für Verpflegung und Getränke
- Logistikperson für Anlieferung und Müll
- Kommunikationsbeauftragter für Presse und Anwohner
Bei der Vorlaufzeit gilt: kleine Hoffeste brauchen rund zwei bis drei Monate, größere Straßenfeste mit Sperrungen eher drei bis sechs Monate. Bei umfangreichen Formalitäten wie Sondernutzung und Sicherheitskonzept sollten Sie bis zu zwölf Wochen einplanen.
- Aufbau- und Abbauzeiten mit Nachbarn abstimmen
- Nachbereitung und Dokumentation fest einplanen
Infrastruktur & Logistik: Strom, Toiletten und Müllkonzept
Vier Faktoren entscheiden, ob Ihr Fest reibungslos läuft: Strom, Sanitär, Müll und Beleuchtung. Planen Sie die Lastenverteilung frühzeitig, denn eine überlastete Leitung legt schnell die halbe Bühne lahm.
- Stromlastenplan mit Notstromoption für Kühlgeräte und Bühne erstellen
- Kabel gegen Stolperfallen sichern, besonders an Durchgängen
- Ausreichend Toiletten je nach erwarteter Besucherzahl aufstellen
- Barrierefreie Sanitäranlage mindestens einmal einplanen
- Müllstationen mit klarer Beschilderung verteilen
- Lieferzonen für Getränke und Equipment festlegen
Die Abbaulogistik wird oft unterschätzt. Wer schon beim Aufbau notiert, was wohin muss, spart sich am Sonntagmorgen viel Ärger.
Programm & Unterhaltung: Musik, Kinder und Vereinsleben
Ein gutes Programm mischt Live-Act oder DJ mit einem Kinderbereich und Mitmachangeboten der örtlichen Vereine. Das hält unterschiedliche Altersgruppen gleichzeitig bei Laune, ohne dass ein Programmpunkt den ganzen Platz blockiert.
- Zeitfenster für Live-Musik und DJ-Sets klar trennen
- Ruhezeiten der Kommune bei der Programmplanung berücksichtigen
- Künstlerverträge mit Gage, Pausenzeiten und Auf- und Abbauzeit schriftlich fixieren
- Kinderprogramm mit lokalen Vereinen abstimmen, statt es allein zu stemmen
Denken Sie an die GEMA-Pflicht bei jedem Live-Act und jeder Playlist, auch wenn die Band nur eine Stunde spielt.
Werbung, Anwohnerinfo und Ticketing für Ihre Dorfparty
Informieren Sie Anwohner mindestens zwei Wochen vorher über Termin, Uhrzeit und eine Kontaktmöglichkeit für Beschwerden. Das verhindert die meisten Lärmkonflikte, bevor sie entstehen.
- Anwohnerbrief mit Ansprechpartner und Handynummer verteilen
- Werbemix aus Flyern, Gemeindeportal, lokaler Presse und Social Media nutzen
- Standgebühren transparent kommunizieren und schriftlich festhalten
- Ticketing vor Ort einfach halten, Online-Vorverkauf nur bei größeren Festen
Wer diese Punkte früh klärt, hat für die eigentliche Dorffest-Werbung mehr Zeit übrig.
Frankies Eventservice: Getränke und Theke aus einer Hand
Ein Punkt, der bei der Dorffest-Planung oft unterschätzt wird, ist der Getränkeservice. Wer Zapfanlage, Personal und Nachschub selbst organisiert, bindet schnell mehrere Ehrenamtliche über das ganze Wochenende. Frankies Eventservice aus dem Sauerland übernimmt diesen Teil komplett, von der Zapfanlage über geschultes Thekenpersonal bis zur mobilen Cocktailbar mit Bambustheke.
- Zapfservice und klassischer Thekenbetrieb für größere Besucherzahlen
- Mobile Cocktailbar als zusätzliches Highlight im Programm
- Vermietung von Eventequipment wie Beleuchtung und Eventmöbeln
- Abrechnung und Personalplanung liegen beim Dienstleister, nicht beim Verein
Ein Verein, der die Bewirtung auslagert, gewinnt vor allem eines zurück: Zeit für die eigentliche Organisation von Genehmigungen, Programm und Sicherheitskonzept, statt sich am Veranstaltungstag um Fassbier zu kümmern.
Sondernutzung, Straßensperrung und Verkehrsrecht beim Dorffest
Findet Ihr Dorffest auf einer Straße oder einem Parkplatz statt, brauchen Sie zusätzlich zur Veranstaltungsanzeige eine Sondernutzungserlaubnis. Diese regelt, dass öffentlicher Grund vorübergehend für einen privaten oder vereinsgetragenen Zweck genutzt wird, etwa für Bierbänke, Bühne oder Verkaufsstände auf der Fahrbahn.

Eine vollständige Straßensperrung geht noch einen Schritt weiter und braucht eine verkehrsrechtliche Anordnung der zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Diese legt fest, welche Straßen wann gesperrt werden, wo Umleitungen verlaufen und wie Rettungsfahrzeuge trotzdem durchkommen. Reichen Sie den Antrag für eine Sperrung deutlich früher ein als die reine Veranstaltungsanzeige, denn hier müssen oft mehrere Ämter zustimmen: Straßenverkehrsamt, Polizei und teilweise die Feuerwehr.
Praktisch bedeutet das für Ihre Dorffest-Ideen mit Straßennutzung:
- Sondernutzungserlaubnis beim Ordnungsamt oder Tiefbauamt beantragen
- Verkehrsrechtliche Anordnung bei der Straßenverkehrsbehörde einholen
- Umleitungsplan mit Beschilderung erstellen und rechtzeitig aufstellen lassen
- Polizei und Rettungsdienste über Sperrzeiten und Zufahrtswege informieren
- Anwohner mit Stellplätzen in der Straße gesondert benachrichtigen
Rechnen Sie bei Straßensperrungen mit einem längeren Vorlauf als bei einer reinen Platzveranstaltung, oft mehrere Monate, weil die Abstimmung zwischen den Ämtern Zeit kostet.
Alkoholausschank und Lebensmittelsicherheit richtig regeln
Wer beim Dorffest Bier, Wein oder Cocktails ausschenkt, braucht in der Regel eine gaststättenrechtliche Erlaubnis nach dem Gaststättengesetz, zumindest aber eine vorübergehende Gestattung für den Ausschank alkoholischer Getränke. Diese beantragen Sie beim Ordnungsamt, meist zusammen mit der allgemeinen Veranstaltungsanzeige. Für Vereine, die nur an wenigen Tagen im Jahr ausschenken, gibt es in vielen Kommunen vereinfachte Verfahren mit reduzierter Gebühr.

Beim Essen kommt die Lebensmittelhygiene ins Spiel. Wer Speisen zubereitet und verkauft, unabhängig davon, ob Grillwurst oder Kuchen, unterliegt den Grundsätzen der Lebensmittelhygiene-Verordnung. Das bedeutet praktisch: Kühlketten einhalten, Handwaschmöglichkeiten an den Ständen bereitstellen und Zutaten mit Allergenen kennzeichnen. Größere Feste mit mehreren Essensständen melden diese Stände häufig zusätzlich beim Veterinäramt oder Gesundheitsamt an.
Ein paar Punkte, die in der Praxis häufig übersehen werden:
- Vorübergehende Ausschankerlaubnis mit ausreichendem Vorlauf beantragen
- Allergenkennzeichnung an jedem Essensstand sichtbar anbringen
- Handwaschgelegenheiten an Grill- und Getränkeständen einplanen
- Bei mehreren Essensständen frühzeitig beim Gesundheitsamt nachfragen
Ein professioneller Getränkeservice kennt diese Auflagen aus der laufenden Praxis und übernimmt die Einhaltung als Teil des Angebots, was gerade ehrenamtlichen Organisatoren viel Unsicherheit erspart.
Umwelt- und Naturschutzauflagen beim Dorffest beachten
Ein Dorffest findet selten auf einer isolierten Fläche statt. Oft grenzt der Festplatz an Grünflächen, einen Bachlauf oder einen alten Baumbestand, und genau das kann Naturschutzauflagen auslösen. Die Gemeinde prüft im Genehmigungsverfahren häufig mit, ob der Standort in einem Landschaftsschutzgebiet liegt oder ob geschützte Bäume durch Aufbauten, Lkw-Verkehr oder Bodenverdichtung gefährdet sind.
Praktisch heißt das: Wurzelbereiche größerer Bäume sollten nicht als Stellfläche für schwere Fahrzeuge oder Bühnenaufbauten dienen. Bei Festen in der Nähe von Gewässern verlangen manche Kommunen zusätzlich, dass keine Speisereste oder Reinigungsmittel ins Wasser gelangen.
Auch das Müllkonzept fällt unter diesen Punkt. Eine getrennte Sammlung von Wertstoffen, Restmüll und Glas ist in vielen Kommunen mittlerweile Bedingung für die Genehmigung, nicht nur eine freiwillige Geste. Wer Einweggeschirr einsetzt, sollte prüfen, ob die örtliche Satzung inzwischen Mehrweggeschirr vorschreibt, was in einigen Städten für öffentliche Veranstaltungen bereits gilt.
Diese Punkte lohnen einen Blick vor der Anmeldung:
- Standort auf Lage in Schutzgebieten oder Baumschutzzonen prüfen
- Schwere Fahrzeuge von Wurzelbereichen fernhalten
- Getrenntes Müllkonzept mit ausreichend Behältern einplanen
- Örtliche Vorgaben zu Mehrweggeschirr abklären
Ein kurzer Anruf beim Umweltamt der Gemeinde klärt meist in wenigen Minuten, ob der geplante Standort zusätzliche Auflagen mit sich bringt.
Barrierefreiheit beim Dorffest von Anfang an mitdenken
Barrierefreiheit ist bei einem Dorffest kein Zusatzprogramm, sondern gehört von Beginn an in den Aufbauplan. Das betrifft nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern auch Eltern mit Kinderwagen, ältere Nachbarn mit Rollator und Gäste mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung.

Wichtig ist zuerst der Zugang zum Festplatz selbst. Wege sollten eben und breit genug sein, Kopfsteinpflaster oder Wiesenflächen mit tiefen Rillen erschweren vielen Besuchern die Teilnahme. Wo möglich, lohnt sich eine feste, ebene Wegeführung zumindest zu den zentralen Bereichen wie Bühne, Toiletten und Essensständen.
Bei den sanitären Anlagen gehört mindestens eine barrierefreie Toilette zur Grundausstattung, nicht nur eine Reihe klassischer Dixi-Kabinen. Auch Sitzgelegenheiten mit Rückenlehne und ausreichend Abstand zwischen den Bänken helfen Gästen mit eingeschränkter Mobilität.
Diese Punkte machen den größten Unterschied:
- Ebene, breite Wege zu Bühne, Toiletten und Ständen sicherstellen
- Mindestens eine barrierefreie Toilette einplanen
- Reservierte Sitzplätze in Bühnennähe für Gäste mit Mobilitätseinschränkung anbieten
- Programm mit Gebärdendolmetscher oder induktiver Höranlage nur bei größeren Festen nötig, aber ein akustisch verständlicher Lautsprecher überall
Wer diese Punkte schon in der Aufbauplanung berücksichtigt, muss am Veranstaltungstag nicht improvisieren.
Offizielle Stellen & Checklisten für Ihr Dorffest
Diese Anlaufstellen sparen Ihnen Recherchezeit bei der Dorffest-Planung:
- GEMA-Hilfeseite zu Vereinsveranstaltungen mit Onlineportal und Preisrechner
- Formular zur Anmeldung öffentlicher Veranstaltungen der Stadt Mainz als Muster
- Service-Seite Mönchengladbach mit Angaben zu Sondernutzung und Fachämtern
- Checkliste Veranstaltungen der Gemeinde Michendorf als PDF-Vorlage
Was bei der Dorffest-Organisation wirklich zählt
Die meisten Ratgeber zur Dorffest-Planung konzentrieren sich auf Programm und Deko. Das ist die falsche Reihenfolge. Genehmigung, GEMA und Sicherheitskonzept entscheiden, ob Ihr Fest überhaupt stattfinden darf, und genau diese Punkte werden regelmäßig zu spät angegangen.
Die verbreitete Annahme, ein kostenfreies Fest sei rechtlich unkompliziert, stimmt so nicht. Gerade bei der GEMA-Pflicht und beim Sicherheitskonzept gilt: Der Eintrittspreis spielt für die Behörde keine Rolle, die Öffentlichkeit der Veranstaltung schon. Wer das früh versteht, spart sich Ärger in der letzten Woche vor dem Fest.
Was ich Organisatoren tatsächlich rate: Klären Sie zuerst die vier "harten" Punkte, Anmeldung, GEMA, Versicherung, Sicherheitskonzept, und erst danach das Programm. Ein tolles Line-up nützt nichts, wenn die Genehmigung fehlt. Und lagern Sie aus, was sich auslagern lässt. Die Bewirtung ist der klassische Kandidat dafür, weil sie viel Personal bindet, ohne dass ein Verein daran wächst.
— Mustafa
Getränkeservice für Ihr Dorffest ohne eigenes Thekenteam
Frankies Eventservice übernimmt die Bewirtung Ihres Dorffests komplett, statt dass Sie fünf Ehrenamtliche für zwei Tage hinter die Theke stellen müssen. Statt Fassanschluss, Kühllogistik und Abrechnung selbst zu koordinieren, kommt ein eingespieltes Team mit eigener Zapfanlage, das den kompletten Thekenbetrieb übernimmt.

Das Sauerland ist das Kerngebiet, in dem Frankies Eventservice Vereinsfeste, Schützenfeste und Dorffeste beliefert, mit Zapfservice, professionellem Thekenpersonal und auf Wunsch einer mobilen Cocktailbar mit Bambustheke als zusätzlichem Highlight. Wer zusätzliches Equipment braucht, findet auf der Übersichtsseite für den Kreis Olpe auch Hüpfburgen, Eventmöbel und Beleuchtung im Angebot.
Wenn Sie für Ihr Dorffest einen zuverlässigen Getränkeservice für Ihr Fest suchen, fordern Sie am besten jetzt ein individuelles Angebot an und klären Sie Termin und Besucherzahl direkt mit dem Team ab.
Quellen
- Müssen wir als Verein unsere Vereinsveranstaltungen bei der GEMA anmelden?
- Öffentliche Veranstaltung anmelden | Landeshauptstadt Mainz
- Öffentliche Veranstaltungen Gemeinden: Rechtliche Vorgaben
- Leitfaden für die Organisation von Stadtteil- und Nachbarschaftsfesten (Michendorf) — Checkliste 2026
FAQ
Was braucht man, um ein Dorffest zu organisieren?
Sie brauchen eine Anmeldung beim Ordnungsamt, eine GEMA-Meldung bei Musiknutzung, eine Veranstalterhaftpflicht und ein Sicherheitskonzept mit Fluchtwegen und Sanitätsdienst.
Wie groß darf eine private Feier ohne Anmeldung sein?
Eine rein private Feier im geschlossenen Kreis von Familie und Freunden braucht meist keine Anmeldung, sobald Werbung, offener Zugang oder gewerbliche Stände dazukommen, gilt sie als öffentliche Veranstaltung.
Wann muss eine Veranstaltung beim Ordnungsamt angemeldet werden?
Öffentliche Veranstaltungen sollten Sie idealerweise sechs Wochen vorher anmelden, bei größeren Festen mit Sondernutzung oder Straßensperrung besser bis zu zwölf Wochen im Voraus.
Was muss ich bei der Planung einer öffentlichen Veranstaltung beachten?
Neben der Anmeldung beim Ordnungsamt brauchen Sie ein Sicherheitskonzept, eine GEMA-Meldung bei Musiknutzung, ausreichend Versicherungsschutz und bei Alkoholausschank eine entsprechende Gestattung.
Muss ich die GEMA auch bei einem kostenlosen Dorffest anmelden?
Ja, die Meldepflicht besteht unabhängig vom Eintrittspreis, sobald geschützte Musik öffentlich gespielt wird, live oder von einer Playlist.
Empfehlung
- Eventservice Kreis Olpe | Getränke- & Veranstaltungsservice – Frankies Eventservice
- Getränkeservice Schützenfest Sauerland | Zapfservice & Thekenservice – Frankies
- Frankies Eventservice | Getränke- und Veranstaltungsservice im Sauerland
- Mobile Cocktailbar Lennestadt | Bambustheke & Barservice – Frankies Eventservice
