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Barrierefreie Bar bei Veranstaltungen: So planen Sie sie richtig

5. November 2026
Barrierefreie Bar bei Veranstaltungen: So planen Sie sie richtig

Eine barrierefreie Bar erkennen Sie daran, dass jeder Gast ohne fremde Hilfe zu ihr kommt, das Angebot lesen kann und sein Getränk selbst entgegennimmt. Das gilt für Gäste im Rollstuhl genauso wie für Oma mit Rollator, für Gäste mit Sehbehinderung und für Kinder. Damit das klappt, brauchen Sie vier Dinge: einen niedrigen Übergabebereich an der Theke, stufenlose und breite Wege, eine gut lesbare Getränkekarte und ein Team, das aufmerksam ist. Hier lesen Sie, welche Maße sich bewährt haben, worauf Sie bei Hochzeit, Schützenfest oder Firmenfeier achten sollten und wie Sie das mit Ihrem Getränkeservice absprechen.

Frankies-Eventservice
Getränkeservice, der Gäste mitdenkt
Frankies-Eventservice plant und betreut Getränkeservice für Hochzeiten, Schützenfeste und Firmenfeiern, abgestimmt auf Ihre Veranstaltung.
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Kurz gesagt

  • Eine übliche Theke ist rund 1,20 m hoch. Ein Übergabebereich auf etwa 85 cm macht die Bar für Gäste im Rollstuhl und kleinwüchsige Menschen erreichbar.
  • Vor der Theke brauchen Sie eine freie Fläche von 1,50 × 1,50 m, Wege von mindestens 1,20 m und einen stufenlosen Zugang ohne lose Kabel.
  • Die Getränkekarte gehört gut lesbar, groß und kontrastreich an die Bar und am besten zusätzlich vorgelesen oder digital verfügbar (Zwei-Sinne-Prinzip).
  • Fragen Sie Unterstützungsbedarfe schon mit der Einladung ab, dann kann Ihr Getränkeservice Standort, Möbel und Personal darauf abstimmen.
  • Barrierefreiheit hilft allen: Familien mit Kinderwagen, älteren Gästen und jedem, der an einem langen Abend einen Sitzplatz an der Bar schätzt.

Inhaltsverzeichnis

Was eine barrierefreie Bar ausmacht

Der Begriff ist in Deutschland gesetzlich gefasst. Nach § 4 Behindertengleichstellungsgesetz sind Anlagen barrierefrei, wenn Menschen mit Behinderungen sie in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe finden, erreichen und nutzen können. Übertragen auf Ihre Bar heißt das: Ein Gast soll nicht darauf angewiesen sein, dass jemand anderes für ihn bestellt, die Karte vorliest oder das Glas über eine hohe Theke reicht.

Dabei geht es nicht nur um Rollstühle. Barrieren an einer Eventbar sind typischerweise:

  • Höhe: Eine hohe Theke versperrt Sicht und Reichweite.
  • Weg: Stufen, Schwellen, Rasen, Schotter oder Kabelbrücken auf dem Weg zur Bar.
  • Gedränge: Zu wenig Platz vor der Theke, wenn sich zur Hauptzeit eine Traube bildet.
  • Information: Kleine, schlecht beleuchtete Tafeln oder eine Karte, die nur mündlich erklärt wird.
  • Lautstärke: Direkt neben der Musikanlage versteht niemand die Bestellung, für schwerhörige Gäste wird das zum echten Hindernis.
  • Sprache: Fantasienamen für Cocktails ohne Hinweis auf Zutaten oder Alkoholgehalt.

Die Stadt Münster betont in ihren Tipps für barrierefreie Feste, dass ein „Design für alle“ auch Familien mit Kindern und älteren Menschen zugutekommt. Genau das erleben Sie auf jeder Familienfeier: Der niedrige Bereich an der Bar wird von Kindern genauso genutzt wie vom Großvater, der lieber sitzt.

Die Theke: Höhe, Platz und Übergabe

Die Theke ist der Punkt, an dem eine Bar barrierefrei wird oder eben nicht. Für feste Gebäude gibt die Norm DIN 18040-1 Maße vor. Eine mobile Eventbar fällt nicht direkt darunter, die Werte sind aber eine gute Richtschnur für Ihre Planung.

Bewährte Maße im Überblick

BereichRichtwertWofür
Übliche Thekenhöheca. 1,20 mStandard an Bars, für viele Gäste zu hoch
Niedriger Übergabebereichca. 85 cmBestellen und Getränk entgegennehmen im Sitzen
Bewegungsfläche vor der Theke1,50 × 1,50 mWenden mit dem Rollstuhl
Unterfahrbarkeit an Servicetresenmind. 55 cm tief, mind. 90 cm breitNah heranfahren, Glas sicher abstellen
Wege zur Barmind. 1,20 m breitBegegnung, Rollator, Kinderwagen
Türen auf dem Wegmind. 90 cm breitDurchfahrt ohne Rangieren

Die Fachseite nullbarriere.de beschreibt für barrierefreie Cafés und Theken, dass die gewöhnliche Höhe von 1,20 m für Rollstuhlfahrer und kleinwüchsige Menschen meist ein Hindernis ist und eine anfahrbare Übergabetheke mit 85 cm Abhilfe schafft. Dort finden Sie auch die Richtschnur von 1,50 × 1,50 m für den Wendekreis vor der Theke. Die Unterfahrbarkeit von Service-Schaltern und Kassen ist in der Flächenübersicht zur DIN 18040 mit mindestens 55 cm Tiefe bei mindestens 90 cm Breite angegeben.

So setzen Sie das bei einer mobilen Bar um

Sie müssen dafür keine Spezialbar suchen. Bewährt haben sich drei Lösungen:

  1. Übergabepunkt an der Stirnseite: Ein niedriger, stabiler Tisch direkt an einem Ende der Theke dient als Bestell- und Übergabepunkt. Das Personal kommt zwei Schritte nach vorn und reicht das Getränk auf Augenhöhe.
  2. Sitzplätze an der Bar: Neben Stehtischen gehören auch normale Tische und Stühle in Barnähe. Welche Höhen bei Stehtischen sinnvoll sind, lesen Sie in unserem Leitfaden zur Stehtisch-Höhe.
  3. Service am Platz: Gäste, die nicht anstehen können oder möchten, bekommen ihr Getränk an den Tisch. Bei einer Hochzeit mit vielen älteren Gästen ist das ohnehin ein Komfort, den alle bemerken.

Das Handbuch des Internationalen Bundes zu barrierefreien Veranstaltungen weist darauf hin, dass niedrige Tresen und Buffets Menschen im Rollstuhl und kleinwüchsigen Menschen erlauben, die Auswahl zu sehen und sich selbst zu bedienen. Sehen ist der entscheidende Punkt: Wer die Flaschen, Gläser und Garnituren erkennt, bestellt selbstbewusster.

Standort und Wege rund um die Bar

Standort und Wege rund um die Bar

Die schönste Theke hilft wenig, wenn der Weg dorthin über Schotter, eine Stufe ins Festzelt oder eine Kabelbrücke führt. Der Ratgeber des DOSB für barrierefreie Veranstaltungen nennt stufenlose Zugänge, Rampen mit höchstens 6 Prozent Steigung, Türschwellen von maximal 2 cm, Türbreiten ab 90 cm und Wege von mindestens 1,20 m. Diese Werte passen gut auf Zelte, Scheunen und Schützenhallen.

Worauf Sie vor Ort achten

  • Fester Untergrund: Auf Wiesen helfen Bodenplatten oder Laufmatten vom Eingang bis zur Bar. Gerade nach Regen im Sauerland ist das kein Detail.
  • Zelt- und Hallenzugang: Schwellen am Zelteingang mit einer flachen Rampe überbrücken.
  • Kabel und Leitungen: Strom- und Wasserleitungen der Bar so führen, dass sie nicht quer durch den Gästeweg laufen. Wie viel Anschluss eine Bar braucht, steht in unserer Checkliste zum Strombedarf.
  • Abstand zur Musik: Die Bar nicht direkt neben die Boxen stellen. Bestellen muss ohne Schreien möglich sein.
  • Nähe zu Toilette und Sitzbereich: Kurze Wege entlasten Gäste mit eingeschränkter Mobilität den ganzen Abend.
  • Anlieferung getrennt halten: Liefer- und Rangierwege sollten nicht über den Gästeweg führen. Dazu passt unsere Checkliste zur Fahrzeugzufahrt.

Auch die Anreise gehört dazu. Der Handlungsleitfaden der Berliner Senatsverwaltung empfiehlt kurze Wege, eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und Behindertenparkplätze in unmittelbarer Nähe. Auf dem Land heißt das meist: ein paar markierte Parkplätze direkt am Eingang statt auf dem weit entfernten Acker.

Wann Sie mit dem Aufbau beginnen sollten, damit Laufwege und Rampen fertig sind, bevor die ersten Gäste kommen, erklärt unser Beitrag zur Aufbauzeit einer mobilen Bar.

Sehen, hören, verstehen: Karte und Kommunikation

Viele Barrieren an der Bar sind keine baulichen, sondern Informationsbarrieren. Hier hilft das Zwei-Sinne-Prinzip: Informationen sollen für mindestens zwei Sinne wahrnehmbar sein, also zum Beispiel lesbar und hörbar. So beschreibt es auch die Checkliste der Stadt Münster.

Die Getränkekarte

  • Groß und kontrastreich: Dunkle Schrift auf hellem Grund oder umgekehrt, keine verschnörkelte Schrift. Für Drucksachen empfiehlt der Berliner Leitfaden serifenlose Schriften ab 12 Punkt, an einer Bartafel sollte die Schrift deutlich größer sein.
  • Auf zwei Höhen: Eine Karte oben an der Bar und eine zweite auf Tischhöhe am Übergabepunkt.
  • Gut beleuchtet: Am Abend braucht die Karte eigenes Licht. Blendfreie Beleuchtung an der Bar hilft auch Gästen mit Sehbehinderung, Gläser und Theke klar zu erkennen.
  • Klare Beschreibung: Neben dem Cocktailnamen die Hauptzutaten und ein deutlicher Hinweis, ob alkoholfrei. Das hilft Gästen mit Lernschwierigkeiten, Kindern und allen mit Allergien.
  • Symbole: Ein einfaches Piktogramm für alkoholfrei oder Rollstuhl-Übergabepunkt ist schneller erfasst als jeder Text.

Welche Schilder rund um die Bar sinnvoll sind, zeigen wir in unserem Beitrag zur Bar-Beschilderung für Events. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten empfiehlt der Berliner Leitfaden Informationen in Leichter Sprache, für gehörlose Gäste können Gebärdensprachdolmetscher nötig sein, für schwerhörige Gäste induktive Höranlagen.

Alkoholfreie Auswahl ernst nehmen

Viele Gäste trinken aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Medikamenten keinen Alkohol. Eine durchdachte alkoholfreie Karte mit eigenen Cocktails statt nur Wasser und Saft gehört deshalb zu einer Bar, an der sich alle willkommen fühlen. Ideen dazu finden Sie in unseren alkoholfreien Bar-Konzepten.

Das Team hinter der Theke

Maße und Schilder sind die Grundlage, den Unterschied macht das Personal. Ein gutes Barteam:

  • spricht Gäste direkt an, nicht deren Begleitung,
  • kommt zum Übergabepunkt nach vorn, statt das Glas über die hohe Theke zu schieben,
  • liest die Karte auf Wunsch vor und beschreibt Zutaten,
  • bietet Strohhalm, Becher mit Henkel oder ein nur halb gefülltes Glas an, wenn es die Handhabung erleichtert,
  • bringt Getränke an den Tisch, wenn das Anstehen schwerfällt,
  • hält den Bereich vor der Theke frei von Kisten und Leergut.

Besprechen Sie im Vorgespräch mit Ihrem Getränkeservice, welche Gäste besondere Bedürfnisse haben. Das Team stellt sich darauf ein, ohne dass am Abend jemand fragen muss.

Checkliste: Ihre barrierefreie Bar in acht Schritten

Die Checkliste der Bundesfachstelle Barrierefreiheit nennt einen stufenlosen Veranstaltungsort, barrierefreie Einladungen und die Abfrage von Unterstützungsbedarfen als Kernpunkte. Für die Bar heißt das konkret:

  1. Bedarfe abfragen: In Einladung oder Anmeldung fragen, ob Gäste Unterstützung brauchen, etwa Rollstuhl, Sehbehinderung oder Hörbeeinträchtigung.
  2. Früh planen: Die Stadt Stuttgart rät in ihrer Handreichung für barrierefreie Veranstaltungen, Barrierefreiheit parallel zum Konzept mitzudenken, weil Nachbesserungen teuer werden. Dolmetscher oder Übersetzungen in Leichte Sprache sollten Sie frühzeitig anfragen.
  3. Standort festlegen: Ebener Platz, kurze Wege zu Eingang, Toiletten und Sitzbereich, Abstand zur Musik.
  4. Übergabepunkt einplanen: Niedriger Bereich mit etwa 85 cm und freier Fläche davor.
  5. Wege sichern: Mindestens 1,20 m breit, fester Boden, Rampen statt Stufen, Kabel aus dem Laufweg.
  6. Karte gestalten: Groß, kontrastreich, beleuchtet, auf zwei Höhen, mit Zutaten und Kennzeichnung alkoholfrei.
  7. Team briefen: Service am Tisch, Karte vorlesen, Bereich vor der Theke freihalten.
  8. Nachfragen: Nach dem Fest kurz Rückmeldung einholen. Der Berliner Leitfaden empfiehlt dafür barrierefreie Feedbackbögen.

Wie die Bar insgesamt aufgebaut wird, von Theke über Kühlung bis Spülstation, erklärt unser Beitrag zum Bar-Aufbau beim Event.

Rechtlicher Rahmen und Förderung

Wer ist verpflichtet?

Das Behindertengleichstellungsgesetz verpflichtet in erster Linie Träger öffentlicher Gewalt, also Behörden und öffentliche Stellen. Laut Berliner Leitfaden verbietet zudem das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz Benachteiligungen wegen einer Behinderung. Für Kommunen, die ein Stadtfest ausrichten, sind barrierefreie Angebote deshalb Pflicht. Vereine und Unternehmen setzen sie oft freiwillig um, weil sie damit alle Mitglieder, Gäste und Mitarbeitenden erreichen. Bei einer privaten Hochzeit entscheiden Sie selbst, und meist ist schon ein Gast im Rollstuhl oder mit Rollator Grund genug.

Für feste Veranstaltungsräume gilt die Norm DIN 18040-1. Bei Zelten, Scheunen oder Außenflächen ist sie keine Bauvorschrift, liefert aber die Maße, an denen sich Veranstalter orientieren. Fragen zu Rampen und Fluchtwegen in einem Festzelt klären Sie verbindlich mit dem Ordnungs- oder Bauamt Ihrer Gemeinde.

Gibt es Zuschüsse?

Gibt es Zuschüsse?

Für Vereine und gemeinnützige Träger kann sich ein Blick auf Förderprogramme lohnen. Die Aktion Mensch nannte in ihren Förderbedingungen für Freizeitprojekte (Stand 2018) bis zu 300.000 Euro für größere Vorhaben plus 50.000 Euro für Barrierefreiheit bei mindestens 10 Prozent Eigenmitteln. Die aktuellen Programme und Bedingungen stehen auf den Seiten der Aktion Mensch. Auch Sportbünde fördern inklusive Maßnahmen: Der Württembergische Landessportbund etwa unterstützt laut seinen Förderrichtlinien Inklusion seine Mitgliedsvereine mit bis zu 20.000 Euro, unter anderem für mobile Rampen und Assistenz. Schützen- und Sportvereine in NRW fragen am besten bei ihrem Landes- oder Kreisverband nach vergleichbaren Programmen.

Unsere Sicht aus dem Sauerland

Wir stehen mit unserer Bambustheke auf Hochzeiten, Schützenfesten, Dorffesten und Firmenfeiern, und auf fast jedem Fest sind Gäste, für die der Weg zur Bar nicht selbstverständlich ist: die Großmutter mit Rollator, der Schützenbruder im Rollstuhl, die Kollegin mit Krücken nach einer Knie-OP.

Unsere Erfahrung: Barrierefreiheit an der Bar entscheidet sich in der Planung, nicht am Abend. Wenn wir früh wissen, wer kommt, stellen wir die Bar an den richtigen Platz, planen Eventmöbel mit Sitzplätzen in Barnähe ein, sorgen mit unserer Ambiente-Beleuchtung für gut lesbare Karten und briefen unser Servicepersonal, Getränke auch an den Tisch zu bringen.

Weil wir von der Planung bis zum Abbau alles aus einer Hand betreuen, gehen solche Details nicht zwischen Caterer, Zeltverleih und Getränkelieferant verloren. Unsere eingespielte Mannschaft kennt die Hallen, Scheunen und Festplätze in der Region und weiß, wo es Stufen, Schwellen oder weiche Wiesen gibt.

Unser Rat: Sagen Sie uns im ersten Gespräch, welche Gäste Unterstützung brauchen. Dann passen wir Aufbau und Service daran an, ohne dass irgendjemand am Abend eine Sonderbehandlung spürt.

Mustafa

Getränkeservice, der alle Gäste mitdenkt

Sie planen eine Hochzeit, ein Schützenfest oder eine Firmenfeier im Sauerland und möchten, dass wirklich jeder Gast entspannt an sein Getränk kommt? Wir übernehmen den kompletten Thekenservice mit eigener Mannschaft, Zapfanlage und Servicepersonal, dazu Eventmöbel, Beleuchtung sowie Licht- und Tontechnik. Alle Leistungen finden Sie auf unserer Übersicht zum Getränkeservice.

Frankies-Eventservice

Für Cocktails an unserer mobilen Bambusbar gibt es feste Pakete: 50 Cocktails für 425 €, 100 Cocktails für 800 €, 150 Cocktails für 1.125 € und 200 Cocktails für 1.400 €. Details stehen auf der Seite zur mobilen Cocktailbar. Brautpaare finden alles zum Thekenservice für Hochzeiten im Sauerland, und Eindrücke vergangener Feste zeigen wir unter unsere Einsätze.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte eine barrierefreie Theke sein?

Eine übliche Theke ist rund 1,20 m hoch und für Gäste im Rollstuhl zu hoch. Bewährt hat sich ein Übergabebereich auf etwa 85 cm, an den man nah heranfahren kann. Davor sollte eine freie Fläche von 1,50 × 1,50 m bleiben.

Muss eine private Feier barrierefrei sein?

Gesetzlich verpflichtet sind vor allem öffentliche Stellen. Bei einer Hochzeit oder einem Geburtstag entscheiden Sie selbst. Sobald Gäste mit Rollstuhl, Rollator oder Sehbehinderung eingeladen sind, lohnt sich die Planung aber immer, und die meisten Maßnahmen kosten kaum mehr als etwas Nachdenken.

Was ist, wenn die Location Stufen hat?

Kleine Stufen und Schwellen lassen sich oft mit mobilen Rampen überbrücken, die Steigung sollte dabei höchstens 6 Prozent betragen. Stellen Sie die Bar möglichst auf derselben Ebene auf wie Eingang und Sitzbereich. Bei größeren Höhenunterschieden klären Sie mit der Location früh, welche Lösung es gibt.

Wie früh sollte ich Barrierefreiheit mit dem Getränkeservice besprechen?

Am besten gleich beim ersten Gespräch, zusammen mit Gästezahl und Location. Dann lassen sich Standort, Möbel, Beleuchtung und Personal von Anfang an passend planen. Gebärdensprachdolmetscher oder andere externe Dienste sollten Sie ebenfalls frühzeitig anfragen.

Quellen

Empfehlungen